Regelmäßige Kontrolle hilft.
Auch sorgfältig gepflegte Orchideen können Schädlinge bekommen, etwa durch neu hinzugekommene Pflanzen. Kontrollieren Sie Blattunterseiten, Blattachseln, junge Triebe und Blütenstiele regelmäßig bei gutem Licht. Eine Lupe hilft, kleine Tiere und versteckte Befallsstellen zu erkennen.
Stellen Sie betroffene Pflanzen zunächst getrennt und ohne Blattkontakt zu anderen Orchideen auf. Prüfen Sie auch die Nachbarpflanzen und fotografieren Sie die auffälligen Stellen. Wenn Sie wissen, welcher Schädling vorliegt, können Sie die Behandlung gezielt auswählen.
Typische Anzeichen unterscheiden.
Wollläuse: weiße, watteartige Wachsbeläge, oft in Blattachseln; mitunter klebriger Honigtau. Schildläuse: kleine, fest sitzende schildartige Auflagerungen. Spinnmilben: viele feine helle Sprenkel, häufig an Blattunterseiten, teilweise mit feinen Gespinsten. Kontrollieren Sie die betroffenen Stellen mit einer Lupe.
Verformter Neuaustrieb kann auf Weichhautmilben, Blattläuse oder Thripse hindeuten. Mit einer Lupe lassen sich viele Tiere aufspüren; bei den winzigen Weichhautmilben hilft eine fachkundige Untersuchung. Es gibt auch hilfreiche Bewohner: Raubmilben fressen andere Milben und unterstützen so den Pflanzenschutz. Fachquellen: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen – „Spinnmilben an Zierpflanzen und Ziergehölzen“; Royal Horticultural Society – „Mealybug“; American Orchid Society – „Mites“; University of Wisconsin Extension – „Cyclamen and Broad Mites“. Redaktionell geprüft: 24.10.2026.



Welche Rolle Colomi spielt.
Das mineralische Colomi Orchideengranulat enthält keine verrottende Rinde. Colomi hemmt Schimmel und substratgebundene Schädlinge und erleichtert die saubere Handhabung beim Umtopfen.
Wie Sie Schädlinge an Blättern und Blüten erkennen und behandeln, zeigen unsere Ratgeber.